Erstes Saferplay Seminar zu „Herausforderungen beim Spielen, Sicherheit und Risiken im Öffentlichen Bereich für Kinder“

Das 1. Multiplier Event zum Projekt Saferplay fand am 15. November 2016 in Prag im National Gallery Fair Trade Palace statt. Dieses Event zielte darauf ab, die ersten Ergebnisse des Projektes zu veröffentlichen und potentiellen Nutzern wie Studenten, Öffentlichen Verwaltungen, Angestellten, Hochschulabsolventen und Arbeitssuchenden zugänglich zu machen. Das Treffen stellte auch die Vorteile des Onlinekurses für alle Organisationen und Personen heraus, die mit der Sicherheit und dem Betreiben von Spielplätzen beschäftigt sind.

Während des Events in Prag präsentierten die Projektpartner einige der wichtigsten Inhalte des Saferplay-Projektes:

  • Kinder und Spiel
  • Kinder und die Lebensumwelt
  • Sicherheit und Risiken der Lebensumwelt
  • Design von Spielplätzen

Die zu entwickelnden Übungsmaterialien werden wichtige Aspekte abdecken, wie z.B. Sicherheit von Kindern auf Spielplätzen, Vorlieben und Bedürfnisse von Kindern in Bezug auf die Lebensumwelt, Zugänglichkeit, die Balance zwischen Sicherheit und Risiko beim Spiel, Spielplätze mit generationen-übergreifender Perspektive und attraktivem Design ebenso wie die Ausführung von angemessener Planung, Wartung und Inspektion der Spielplätze.

Während der Veranstaltung fanden eine Vielzahl von Workshops statt, z.B.:

  • „Risiko-Nutzen-Bewertung in Aktion – wie wende ich den Risiko-Nutzen-Ansatz an?“ von Nicola Butler, Play England,
  • „Inklusion – Spiel für Alle – Herausforderungen und Risiko“ von Helena Menezes, Risk Vision,
  • „Herausforderungen, Risiko und Sicherheit auf Spielplätzen: Was denken Kinder und Jugendliche?“ von Mirjana Petrik, CTU.

In Diskussionsrunden wurde von den Teilnehmern die aktuelle Rolle der Kinder bei der Planung von öffentlichen Räumen erörtert, ebenso wie die Rolle, die Kinder dabei eigentlich spielen müssten. Zum Abschluss der Veranstaltung teilten Schüler einer Oberschule ihre Ansichten zur urbanen Lebensumwelt mit und stellten somit wertvolle Informationen für die weitere Entwicklung der Inhalte des Saferplay-Projektes zur Verfügung.

 

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